Peilstein - Yspertal
(Tour 33)

Ausgangspunkt: Marktplatz Altenmarkt

Streckenlänge: ca. 7,5 km (eine Strecke)

Gehzeit: 2 Stunden

Streckencharakteristik:
90 % Waldwege,
10 % Asphaltwege

Tiefster Punkt: 498 m

Höchster Punkt: 1061 m

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PEILSTEIN - YSPERTAL (Tour 33)

Vom Marktplatz in Altenmarkt/Yspertal folgt man der Markierung bergauf durch den Ort. Den Ort verlassend kommt man an 2 Kapellen vorbei und passiert die Siedlung Maierhof. Der Schotterstraße folgend erreicht man den Waldrand und nach einer starken Rechtskurve geht man links ab, etwas steil bergauf zum Surbichlkreuz.

Dort folgt man der Markierung und überquert 3 Forststraßen. Am Bergkamm angekommen geht man links weiter durch verschiedene bezaubernde Mischwaldstücke über den Gr. Peilstein zum eigentlichen Ziel, dem Gipfelkreuz am Kl. Peilstein mit herrlicher Aussicht über das Yspertal und den Ort Laimbach am Ostrong.

Der Rückweg verläuft vom Gipfelkreuz kommend links und mündet nach knapp 1 km wieder in den Aufstiegsweg.

Die Wanderung auf den Peilstein besticht ob ihrer herrlichen Ausblicke über das Yspertal, hat jedoch aufgrund ihrer 560 Höhenmeter und der Dauer von ca. 4 Stunden (hin und zurück) einen mittelschweren Charakter.

Der Peilstein zu Silvester -
Wanderung zum Gipfel am 31.12 jeden Jahres

Am 31.12. (Silvester) findet alljährlich morgens die Silvesterwanderung statt. Von den Orten Altenmarkt/Yspertal, Laimbach/Ostrong und Münichreith/Ostrong wird auf den Peilstein gewandert. Die je nach Schneelage mitunter beschwerliche Wanderung wird zu Silvester von tausenden Wanderern aus Tradition unternommen. Oben am Peilstein herrscht dann morgens dichtes Gedränge, sodass die eigens errichteten Labstationen am Gipfel bestens besucht sind.

Das Geheimniss des Riesenfisches im Ostrong


Der Ostrong ist auch ein wahrlich mystischer Berg.
Eine Sage erzählt, dass sich im Innern des Ostrong, unterhalb seines Bergrückens und seines Gipfels, dem Peilstein, ein großer See befinden soll. Es ist nicht ein oberirdischer See, wie man ihn sonst kennt, sondern ein riesiger See, der das ganze Innere des Berges ausfüllt.

Dunkel und kalt ist sein Wasser. Er ist so tief, daß man nicht auf den Grund sehen kann. In diesem geheimnisvollen See lebt ein Fisch von unglaublicher Größe, ein echter Riesenfisch. Manchmal ist in der Gegend ein Dröhnen und Poltern zu hören. Dann ducken sich die Menschen, als fiele über ihnen der Himmel ein. Es ist ja schließlich auch kein Wunder, weiss doch jeder Einheimische, woher dieses Rumoren kommt und was es bedeutet. Es ist der Riesenfisch im Ostrong, der mit seinem Schwanze an den Berg schlägt.

Noch schläft er ruhig, nur manchmal ist er zu hören. Noch steht sein mit goldenen Schuppen überdeckter Körper ruhig im Wasser. Noch sind seine Augen aus Riesendiamanten geschlossen. Nur ganz selten blinzelt der Riese. Dann geht ein Funkeln wie von tausend Feuern durch das Innere des Berges und erleuchtet den See taghell.

Einmal aber wird der Riesenfisch aus seinem Schlafe völlig erwachen. Dann bedeutet dies den Untergang des Yspertales. Mit seinem Schwanze wird er an den Berg schlagen, daß ein Dröhnen, ein Sausen und Brausen die Luft erfüllen wird. Immer stärker werden die Schläge an die Innenwände des Berges pochen, bis endlich der Ostrong entzwei bricht und das Wasser des Sees freien Lauf ins Yspertal hat. Das wird für das ganze Tal die Sintflut bedeuten. Weder für Mensch noch Tier wird Rettung möglich sein.
Ist das Wasser völlig abgelaufen ist, wird sich auch der Berg wieder schließen und auf seinem Rücken Schloß Weißenberg stehen, das vor langen Zeiten ins Tal hinabgrüßte.

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